• Telefonierende Mutter mit Kind

Beruf und Familie sind keine Gegensätze

Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird immer wichtiger. Sie ermöglicht die kulturelle und gesellschaftliche Teilhabe und reduziert das Armutsrisiko vieler Familien. Nicht selten aber geraten gegenwärtig noch immer die beruflichen Anforderungen an Flexibilität, Mobilität und Verfügbarkeit mit familiären Aufgaben und Bedürfnissen in Konflikt. Rheinland-Pfalz fördert deshalb eine gute Vereinbarkeit in allen Familienphasen und unterstützt Frauen und Männer dabei, Beruf und Familienaufgaben miteinander zu vereinbaren.

Familien mit Kindern

Eines der Hauptziele ist dabei die Schaffung eines Bewusstseins für eine familienfreundliche Unternehmenspolitik bei den rheinland-pfälzischen Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern. Dazu gehören beispielsweise eine flexible Arbeitszeitgestaltung, Unterstützung beim beruflichen Wiedereinstieg von Müttern, firmeneigene Kita-Plätze oder Belegplätzen in Kitas, Telearbeitsplätze oder ein zentraler Ansprechpartner bzw. eine zentrale Ansprechpartnerin für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie innerhalb des Unternehmens.

Die Servicestelle „Netzwerk Familie stärken“ begleitet familienunterstützende Einrichtungen in ihrer Vernetzung untereinander und steht mit Informationen und beratender Funktion zur Seite.

Hinsichtlich des beruflichen Wiedereinstiegs der Mutter stehen die Beratungsstellen „Frau und Beruf“ oder das Internetportal „Frauennetz-aktiv“ unterstützend zur Seite.

Darüber hinaus wird das Ziel verfolgt, dass die Betreuung der Kinder auch durch den Vater (z.B. durch Vaterschaftsurlaub) in Zukunft als Selbstverständlichkeit angesehen wird. Des Weiteren wird in Rheinland-Pfalz großen Wert auf die Schaffung einer guten Infrastruktur (Kita-Plätze, Ganztagsschulen) gelegt, um neben der Berufstätigkeit eine bestmögliche Gestaltung des Familienalltags gewährleisten zu können.

Pflege von Familienangehörigen

Der Pflegeratgeber des rheinland-pfälzischen Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie unterstützt bei der Pflege von Familienangehörigen. Er erklärt Fachbegriffe und erläutert rechtliche Grundlagen. Gleichzeitig nennt er Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner, die individuell mit Rat und Tat zur Seite stehen. Das Pflegezeitgesetz des Bundesjustizministeriums regelt hingegen den Anspruch einer Arbeitsfreistellung von bis zu sechs Monaten für die Betreuung eines nahen pflegebedürftigen Angehörigen. Im Rahmen einer sogenannten Familienpflegezeit kann überdies mit der Arbeitgeberin bzw. dem Arbeitgeber eine Reduzierung der Wochenstundenzahl von maximal 50 Prozent über einen Zeitraum von bis zu 24 Monaten vereinbart werden. Die wöchentliche Arbeitszeit darf allerdings 15 Stunden nicht unterschreiten.

Foto: © Westend61 - Fotolia.com

Herausforderung

Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Zwischen den familiären Bedürfnissen der Beschäftigten und unternehmerischen Interessen müssen Brücken entstehen.
mifkjf.rlp.de/familie/

Dokument

Familienbewusste Maßnahmen rechnen sich

mifkjf.rlp.de (PDF, 118 KB)

Herausforderung

Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Pflege

Mit dem Pflegezeitgesetz wurde ein Rechtsanspruch auf Freistellung von der Arbeitsleistung zur Pflege eines nahen Angehörigen verankert.
mifkjf.rlp.de/familie/

Servicestelle

Netzwerk Familie stärken

Die Servicestelle berät und unterstützt die Häuser der Familie, die Familienbildungsstätten, die Familienzentren und die Lokalen Bündnisse für Familie
mifkjf.rlp.de/familie/

Vereinbarkeit

Studium, Beruf und Familie

Informationen des Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie
msagd.rlp.de

Neue Chance

Beratungsstelle zu Fragen des beruflichen Wiedereinstiegs

Die Beratungsstelle Neue Chance ist ein niedrigschwelliges Angebot für Wiedereinsteiger in den Beruf.
frau-und-beruf-idar-oberstein.de

Angebote

Frauennetz-aktiv

Eine internetgestützte Datenbank rund um das Thema "Frauen und Arbeit"
frauennetz-aktiv.de