28.06.2017

Forum über Arbeit der Zukunft

„Innovation ist nur dann Fortschritt, wenn Arbeit besser wird – für so viele Menschen wie möglich.“ Das hat Ministerpräsidentin Malu Dreyer heute beim Forum „Arbeit der Zukunft“ der Hans-Böckler-Stiftung in Berlin unterstrichen. In der Diskussion mit dem DGB-Vorsitzenden Reiner Hoffmann und mit Ingo Kramer, Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, erklärte Ministerpräsidentin Malu Dreyer: “Gute Arbeit ist die Grundlage dafür, dass die Gesellschaft zusammenhält. Deshalb unterstütze ich das Anliegen der Kommission ´Arbeit transformieren – Denkanstöße für die Arbeit der Zukunft´ voll und ganz. Wir müssen den Wandel in der Arbeitswelt aktiv und partizipatorisch gestalten. Nur ein Wachstum, das auch Langzeitarbeitslosen und älteren Menschen Perspektiven schafft, kann das nötige Vertrauen der Menschen in die Zukunft herstellen.“

Die Landesregierung habe sich in diesem Frühjahr auf den Weg zu einem „Masterplan zur Zukunft der Arbeit in Rheinland-Pfalz“ gemacht. Dabei will sie Sozialpartner und Wissenschaft, Experten und interessierte Bürgerinnen und Bürger einbeziehen. In vier Konferenzen wird das Thema ausführlich behandelt, im zweiten Schritt entsteht aus den Ergebnissen dieses Landesdialogs der Masterplan. „Viele Chancen zur Lösung künftiger Herausforderungen liegen in der Digitalisierung, zum Beispiel im Gesundheitswesen. Innovationen im Telemedizinbereich werden, ganz besonders im ländlichen Raum, bei der Gestaltung des demographischen Wandels helfen können. Auch die Stichworte Home-Office und mobile Arbeit machen Chancen der Digitalisierung deutlich.“ Die Ministerpräsidentin betonte, dies könne nur in einem breit angelegten Dialog geschehen, wie ihn Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles mit ´Arbeiten 4.0´eröffnet habe. „Dabei können wir in Rheinland-Pfalz, aber auch in ganz Deutschland auf die bewährte Zusammenarbeit der Sozialpartner setzen“, sagte die Ministerpräsidentin.